Facharbeitermangel und Einwanderung

Mittwoch abends besuchte ich aus einer Laune heraus ein örtliches Wirtshaus in unserer Marktgemeinde Aschbach-Markt. Einer der Gäste berichtete, dass er nach 30 Jahren in einem Unternehmen (Bereich Stahl) aber noch vor seinem 50. Geburtstag gemeinsam mit sechs gleichaltrigen gekündigt wurde. Vor einem halben Jahr sind ebenfalls sechs Kollegen gekündigt worden. Alles Restrukturierungsmaßnahmen wegen der Krise? So wird argumentiert, aber das Unternehmen erfreut sich voller Auftragsbücher.

Wir sprechen bei allen 12 Arbeitern von qualifizierten Facharbeitern mit langjähriger Zugehörigkeit und einer tiefen Verbundenheit zur Firma.  Dieses Unternehmen benötigt scheinbar junge kostengünstige Facharbeiter aus dem Ausland und drängt dabei einheimische Endvierziger in die Arbeitslosigkeit.

Wie liebe Leserinnen und Leser glaubt ihr stehen die Menschen die diese aus der Wirklichkeit erlebte Geschichte kennen, zu den Plänen einer” gesteuerten” Einwanderunspolitik?

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TWEETS:: Werbung für Waschmittel, …

Werbung für Waschmittel, Kindermilchschnitten und Monatshygiene stellt Frauen dumm dar. (Expertinen in meinem Umfeld) Lieber Hirter Bier

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Auch das iPhone 4 lässt sich zerkleinern

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Das Ende der klassischen Werbung beim Polo GTI

polo_gti Volkswagen stellt sein neues Modell Polo GTI auf facebook vor. Der Polo hat zwar nicht die Zugkraft eines iPhones, aber die Interessenten des neuen Kleinwagens tummeln sich bereits intensiv auf der Pinwand der Volkswagenseite und fragen nach der Verfügbarkeit. Auch Offlineaktionen wie die Rutsche in der Berliner U-Bahn sind Teil eines neuen Kommuninkationsonzeptes von VW. Das Motto der Kampagne lautet: FAST LANE – DRIVEN BY FUN.

“Fast Lane is dedicated to everyone who loves to go beyond the regular, who is curious for new stuff and who simply enjoys to speed it all up a little. FAST LANE – Driven by fun.”

polo_gti_2 Das Konzept stammt von Tribal DDB. Marketingleiter bei Volkswagen-PKW ist Luca de Meo, der bei seinem früheren Arbeitgeber, die Markteinführung des Fiat 500 erfolgreich verantwortete.

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2 Milliarden Dollar für Maßnahmen nach Deepwater Horizon Unglück

Mit diesem Artikel unterbreche ich meinen Zyklus rund um mögliche Abdichtungsmaßnahmen zum Bohrloch im Golf von Mexiko einmal, da ich davon ausgehen muss, dass bei einem Aufwand von $ 2.000.000.000,– alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, die denkbar und technisch durchführbar sind.

Wie schaut aber das Havariekonzept für alle weiteren Tiefseebohrungen aus. Nahezu alle Betreiber und Errichter von Anlagen müssen eine Sicherheitsanalyse für gefahrengeneigte Anlagen erstellen. Dabei werden auf der einen Seite mögliche Gefahrenpotentiale, auch mit  niederer Eintrittswahrscheinlichkeit, erfasst. Auf der anderen Seite werden Maßnahmen aufgelistet, die im Krisenfall zur Abwehr eingeleitet werden. Das bedeutet, dass ein positives Genehmigungsverfahren nur dann erfolgen kann, wenn die technische Beherrschbarkeit von Unfällen gewährleistet ist.

Viele Fragen bleiben offen. Wurde trotz der hohen Kosten alles erdenklich Mögliche durchgeführt? Gibt es eine Aufsichtsbehörde, die Genehmigungsverfahren durchführt und eine wirkungsvolle Einhaltung der Auflagen überprüft? Oder ist auch in diesem Bereich der Welt die Korruption der Ersatz für fachkundige Behördenarbeit?

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Nachtrag zu “Top Kill”

In der Animation zum Top Kill Verfahren, wird die Geologie rund um das Bohrloch vermutlich idealisiert dargestellt. Wie bereits in einem vorangegangenen Artikel beschrieben, dürfte der Austritt von Erdöl auch aus Klüften und Hohlräumen neben und um die Bohrung stattfinden.

Einen interessanten Ansatz kann man im Querdenker Forum von Rechtsanwalt Helmut Krause nachlesen, der BP dazu auffordert, die gesamte Internetgemeinde in die Lösung des Desasters einzubeziehen:

Wir, das Management von BP räumen ein, dass es unseren Technikern bisher, d.h. seit mehr als 60 Tagen, trotz höchster Anstrengung nicht gelungen ist, das unkontrollierte Austreten von Erdöl im Bereich des Macondo-Feldes im Golf von Mexiko zu stoppen.

Wir können nicht aussschließen, das es eine technische Lösung der Schadensbegrenzung gibt, auf die unsere Techniker bisher nicht gekommen sind. Deshalb haben wir uns zu folgendem unkonventienellem Angebot entschlossen:

Angesichts der Dramatik der Situation im Golf von Mexiko bieten wir demjenigen, der uns als erster ein wirtschaftlich realisierbares technisches Verfahren beschreibt, mit dem wir innerhalb von drei Wochen mindestens 97 % des im Bereich des Macondo-Feldes im Golf von Mexiko unkontrolliert austretenden Erdöls geordnet entsorgen bzw. verwerten können, eine Erfindervergütung in Höhe von ……..

………Zur Unterstützung der freien Erfinderteams haben wir unter folgender Adresse eine frei zugänglich Datenbank eingerichtet, aus der alle für eine Lösung des Problems notwendigen Daten (Wassertiefe, Beschaffenheit des Bodens, Salzkonzentration, Temperatur- und Strömungsverhältnisse über dem Bohrloch, Erfahrungen bei den bisherigen Schadensbegrenzungsversuchen, etc.) hervorgehen: www.domain.bp

Oftmals liegt die Machbarkeit zur Lösung eines Problems nicht an verfügbaren Technologien, sondern in der Herangehensweise an die Aufgabe.

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Baustoffe bei 1500 m Wassertiefe

wasserbau_1 Wie verhalten sich Abdichtungsstoffe bei einem Druck von 150 bar? Bei den Detailplanungen meines vollmundig angekündigten Abdichtungskonzeptes, bin ich auf eine bislang nicht bedachte Herausforderung gestoßen. Für die Abdichtung von Wassereinbrüchen verwendet man seit dem Beginn der 1990er Jahre ein schnell reagierendes Kunstharz zum Verschließen der undichten Stellen. Dabei werden die Reaktionskomponenten getrennt in Schläuchen oder Rohren gepumpt. Kurz vor der Fehlstelle erfolgt die Mischung der Medien und eine chemische Reaktion die zu einem Aushärten des Materials führt, beginnt. Ein durchgeführter Versuch in einem Überdrucksystem (Autoklav) hat jedoch gezeigt, dass ab einem Druck von ca. 120 bar,  keine chemische Reaktion stattfindet.

Im Golf von Mexiko befindet sich das Bohrloch in einer Tiefe von 1.500 Metern und somit außerhalb des Bereichs für die Rahmenbedingungen dieser chemischen Reaktion. Das erklärt letztlich auch warum die Aktion “Topkill” nicht zum erwünschten Erfolg geführt hat.

Die Herausforderung lautet daher: Wie kann eine chemische Reaktion von Polyurethan oder einem vergleichbaren Stoff bei einem Druck von 150 bar stattfinden. Variante 2: Gibt es bisher nicht angedachte Stoffe, die überhaupt erst unter sehr hohen Drücken Festigkeiten entwickeln und gezielt (Injektionsverfahren) eingesetzt werden können.

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Wikipedia über den Golf von Mexiko

Einen Überblick über die Vorgänge rund um die Katastrophe am Golf von Mexiko aus der Sicht von Wikipedia.

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Öl tritt auch rund um das Bohloch aus – Grundbruch

Neue Lage zum Golf von Mexiko:

Die geologische Struktur des Bodens rund um das Bohrloch gleicht der Beschaffenheit eines Emmentalers.

Wie den veröffentlichten Berichten zu entnehmen ist, hat rund um das Bohrloch scheinbar ein Grundbruch stattgefunden. Das bedeutet, dass das Öl nicht aus einer klar definierten Öffnung,   sondern aus vielen Klüften und Hohlräumen rund um das Zentrum der Bohrung austritt. Vereinfacht ausgedrückt, kann man sich das vorstellen wie einen Emmentaler. Ist ein Loch verschlossen, strömt das Öl aus der nächsten Öffnung aus. Die Abdichtung muss daher flächig erfolgen und setzt sich aus vielen Einzelmaßnahmen zusammen, die empirisch ermittelt werden. Eine entschlossene Herangehensweise mit dem Wissen, dass die Maßnahme mehrere Wochen dauern kann ist erforderlich. Dabei wechseln sich Erfolge mit immer wiederkehrenden Rückschlägen ab.

Yes We Can Mister President!

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Abdichtungskonzept für Ölquelle aus Deutschland und Österreich

Wien, Linz, Duisburg – Drei erfahrene Spezialisten im Abdichten von schweren Wassereinbrüchen erstellen ein Sanierungskonzept für das Bohrloch im Golf von Mexiko und bieten BP ihre Dienste an.

berlin01 Peter Binder, Hans Jasinski und Kurt Schwab haben sich bereits in den frühen Neunzigerjahren ihre Sporen mit der Abdichtung gegen stark fließendes und drückendes Wasser erworben. Sie adaptierten dafür eine Technologie aus dem Deutschen Steinkohlebergbau. Mit Hilfe von Tauchern und Tauchrobotern kann dieses Verfahren in jeder Wassertiefe eingesetzt werden um das Leck schließen. Im Auftragsfall müssen zwar einige Werkzeuge und Maschinen kurzfristig für den Spezialfall adaptiert werden, dann kann jedoch zügig mit der Abdichtung gestartet werden.
Ansprechpartner für Fragen zur Technik ist Kurt Schwab unter +43 (676) 710 44 13
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