Was einst als belächelte Sonderwerbeform begonnen hat, ist nun etablierte Werbung an der kein Unternehmen vorbeikommt. Verleger Christian DuMont Schütte behauptet: „In zehn Jahren ist Google tot”
In der FAZ beschreibt und analysiert der “Netzökonom” Holger Schmidt die Internet- Wirtschaft, in der es spannend wie nie zugeht. Die Werbung im Netz funktioniert, der Online-Handel wächst stetig und die Web-2.0-Communities bringen frischen Wind. Nach den Pionieren wie Ebay und Amazon sorgen nun Google oder Myspace für die großen Schlagzeilen, Joost oder Twitter für die kleinen.
Auszug aus dem Interview:
Der Markt in der digitalen Welt ist noch nicht verteilt?
Keineswegs. An meinem fünfzigsten Geburtstag im Frühjahr habe ich die These aufgestellt: In zehn Jahren ist Google tot. Ich habe in der Tat die Hoffnung, dass das, was sich jetzt im Markt befindet, übermorgen nicht mehr existiert. Die ersten Anzeichen dafür sehen Sie schon: die Ebay-Euphorie ist vorbei. Der Lebenszyklus der Internet-Ideen ist sowohl technisch wie inhaltlich ganz anders als bei herkömmlichen Unternehmen in der Old Economy. Dieser Nachteil hat den Vorteil, dass der Markt mit neuen Ideen immer wieder neu erobert werden kann.
