Mittwoch abends besuchte ich aus einer Laune heraus ein örtliches Wirtshaus in unserer Marktgemeinde Aschbach-Markt. Einer der Gäste berichtete, dass er nach 30 Jahren in einem Unternehmen (Bereich Stahl) aber noch vor seinem 50. Geburtstag gemeinsam mit sechs gleichaltrigen gekündigt wurde. Vor einem halben Jahr sind ebenfalls sechs Kollegen gekündigt worden. Alles Restrukturierungsmaßnahmen wegen der Krise? So wird argumentiert, aber das Unternehmen erfreut sich voller Auftragsbücher.
Wir sprechen bei allen 12 Arbeitern von qualifizierten Facharbeitern mit langjähriger Zugehörigkeit und einer tiefen Verbundenheit zur Firma. Dieses Unternehmen benötigt scheinbar junge kostengünstige Facharbeiter aus dem Ausland und drängt dabei einheimische Endvierziger in die Arbeitslosigkeit.
Wie liebe Leserinnen und Leser glaubt ihr stehen die Menschen die diese aus der Wirklichkeit erlebte Geschichte kennen, zu den Plänen einer” gesteuerten” Einwanderunspolitik?
