Nachtrag zu “Top Kill”

In der Animation zum Top Kill Verfahren, wird die Geologie rund um das Bohrloch vermutlich idealisiert dargestellt. Wie bereits in einem vorangegangenen Artikel beschrieben, dürfte der Austritt von Erdöl auch aus Klüften und Hohlräumen neben und um die Bohrung stattfinden.

Einen interessanten Ansatz kann man im Querdenker Forum von Rechtsanwalt Helmut Krause nachlesen, der BP dazu auffordert, die gesamte Internetgemeinde in die Lösung des Desasters einzubeziehen:

Wir, das Management von BP räumen ein, dass es unseren Technikern bisher, d.h. seit mehr als 60 Tagen, trotz höchster Anstrengung nicht gelungen ist, das unkontrollierte Austreten von Erdöl im Bereich des Macondo-Feldes im Golf von Mexiko zu stoppen.

Wir können nicht aussschließen, das es eine technische Lösung der Schadensbegrenzung gibt, auf die unsere Techniker bisher nicht gekommen sind. Deshalb haben wir uns zu folgendem unkonventienellem Angebot entschlossen:

Angesichts der Dramatik der Situation im Golf von Mexiko bieten wir demjenigen, der uns als erster ein wirtschaftlich realisierbares technisches Verfahren beschreibt, mit dem wir innerhalb von drei Wochen mindestens 97 % des im Bereich des Macondo-Feldes im Golf von Mexiko unkontrolliert austretenden Erdöls geordnet entsorgen bzw. verwerten können, eine Erfindervergütung in Höhe von ……..

………Zur Unterstützung der freien Erfinderteams haben wir unter folgender Adresse eine frei zugänglich Datenbank eingerichtet, aus der alle für eine Lösung des Problems notwendigen Daten (Wassertiefe, Beschaffenheit des Bodens, Salzkonzentration, Temperatur- und Strömungsverhältnisse über dem Bohrloch, Erfahrungen bei den bisherigen Schadensbegrenzungsversuchen, etc.) hervorgehen: www.domain.bp

Oftmals liegt die Machbarkeit zur Lösung eines Problems nicht an verfügbaren Technologien, sondern in der Herangehensweise an die Aufgabe.

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Baustoffe bei 1500 m Wassertiefe

wasserbau_1 Wie verhalten sich Abdichtungsstoffe bei einem Druck von 150 bar? Bei den Detailplanungen meines vollmundig angekündigten Abdichtungskonzeptes, bin ich auf eine bislang nicht bedachte Herausforderung gestoßen. Für die Abdichtung von Wassereinbrüchen verwendet man seit dem Beginn der 1990er Jahre ein schnell reagierendes Kunstharz zum Verschließen der undichten Stellen. Dabei werden die Reaktionskomponenten getrennt in Schläuchen oder Rohren gepumpt. Kurz vor der Fehlstelle erfolgt die Mischung der Medien und eine chemische Reaktion die zu einem Aushärten des Materials führt, beginnt. Ein durchgeführter Versuch in einem Überdrucksystem (Autoklav) hat jedoch gezeigt, dass ab einem Druck von ca. 120 bar,  keine chemische Reaktion stattfindet.

Im Golf von Mexiko befindet sich das Bohrloch in einer Tiefe von 1.500 Metern und somit außerhalb des Bereichs für die Rahmenbedingungen dieser chemischen Reaktion. Das erklärt letztlich auch warum die Aktion “Topkill” nicht zum erwünschten Erfolg geführt hat.

Die Herausforderung lautet daher: Wie kann eine chemische Reaktion von Polyurethan oder einem vergleichbaren Stoff bei einem Druck von 150 bar stattfinden. Variante 2: Gibt es bisher nicht angedachte Stoffe, die überhaupt erst unter sehr hohen Drücken Festigkeiten entwickeln und gezielt (Injektionsverfahren) eingesetzt werden können.

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Wikipedia über den Golf von Mexiko

Einen Überblick über die Vorgänge rund um die Katastrophe am Golf von Mexiko aus der Sicht von Wikipedia.

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Öl tritt auch rund um das Bohloch aus – Grundbruch

Neue Lage zum Golf von Mexiko:

Die geologische Struktur des Bodens rund um das Bohrloch gleicht der Beschaffenheit eines Emmentalers.

Wie den veröffentlichten Berichten zu entnehmen ist, hat rund um das Bohrloch scheinbar ein Grundbruch stattgefunden. Das bedeutet, dass das Öl nicht aus einer klar definierten Öffnung,   sondern aus vielen Klüften und Hohlräumen rund um das Zentrum der Bohrung austritt. Vereinfacht ausgedrückt, kann man sich das vorstellen wie einen Emmentaler. Ist ein Loch verschlossen, strömt das Öl aus der nächsten Öffnung aus. Die Abdichtung muss daher flächig erfolgen und setzt sich aus vielen Einzelmaßnahmen zusammen, die empirisch ermittelt werden. Eine entschlossene Herangehensweise mit dem Wissen, dass die Maßnahme mehrere Wochen dauern kann ist erforderlich. Dabei wechseln sich Erfolge mit immer wiederkehrenden Rückschlägen ab.

Yes We Can Mister President!

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Abdichtungskonzept für Ölquelle aus Deutschland und Österreich

Wien, Linz, Duisburg – Drei erfahrene Spezialisten im Abdichten von schweren Wassereinbrüchen erstellen ein Sanierungskonzept für das Bohrloch im Golf von Mexiko und bieten BP ihre Dienste an.

berlin01 Peter Binder, Hans Jasinski und Kurt Schwab haben sich bereits in den frühen Neunzigerjahren ihre Sporen mit der Abdichtung gegen stark fließendes und drückendes Wasser erworben. Sie adaptierten dafür eine Technologie aus dem Deutschen Steinkohlebergbau. Mit Hilfe von Tauchern und Tauchrobotern kann dieses Verfahren in jeder Wassertiefe eingesetzt werden um das Leck schließen. Im Auftragsfall müssen zwar einige Werkzeuge und Maschinen kurzfristig für den Spezialfall adaptiert werden, dann kann jedoch zügig mit der Abdichtung gestartet werden.
Ansprechpartner für Fragen zur Technik ist Kurt Schwab unter +43 (676) 710 44 13
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Blog läuft auf WordPress 3.0

Soeben auf WordPress 3.0 umgestellt. Das Update verlief scheinbar ohne Probleme.Jetzt noch einige Tage beobachten und danach auch die weniger experimentalen Blogs umstellen.

Update: Neues Standardtheme ebenfalls aktiviert.Bin schon neugierig auf die Erweiterungen der Funktionen.

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Volkswagen baut in der Berliner U-Bahn eine Rutsche

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Herausforderung an die Medienkompetenz

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Visualisierung einer Katastrophe im eigenen Umfeld

Um das Ausmaß der Ausbreitung des Ölteppichs zu erfassen, gibt es auf einer interessanten Website die Möglichkeit einen beliebigen Ort als Zentrum des Bohrloches anzugeben. Im unten dargestellten Bild habe ich Aschbach-Markt, meinen Wohnort im westlichen Mostviertel gewählt. Von München bis über Wien erstreckt sich dabei die West-Ostausbreitung, überschreitet im Norden die Staatsgrenze bis Tschechien  und erreicht im Süden die nördlichen Teile Kärntens und der Steiermark.

Um mir die Katastrophe zu verdeutlichen stelle ich mir vor, dass alle Brunnen der Brauereien in diesem Bereich verseucht sind und daher kein Bier mehr gebraut werden kann. Selbstverständlich fallen mir noch wesentlich schlimmere Szenarien als Auswirkung des Ölteppichs ein, die ich hier nicht näher erläutern will. (z.B: Rohöl statt Kernöl, …)

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Jetzt wird Fernsehen interessant

Die mittlerweile verfügbaren Bandbreiten  erlauben echtes Video on demand in hoher Qualität auf dem Bildschirm. Neben den kostenlosen Angeboten, besteht bald eine breite Möglichkeit von neuen Geschäftsmodellen. Die ersten, die das Nutzen werden sind mit Sicherheit die Anbieter von Erotikangeboten. Die Anbieter von sogenanntem Qualitätscontent werden wieder etwas langsamer sein. Am spätesten, werden wie bisher die Musik- und Filmanbieter auf den Zug aufspringen, nachdem sie vorher ein paar Jahre mit filesharing Portalen prozessiert haben.

Diese Möglichkeiten erfordern einfache Bezahlsysteme.  Der Benutzer zahlt nur für einen Film ohne dabei lange Vertragsbindungen über ein Abo einzugehen. Offene Prepaid Systeme werden einen neuen Boom erleben.

Neue Möglichkeiten für z.B. Paysafecard.

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