In der Animation zum Top Kill Verfahren, wird die Geologie rund um das Bohrloch vermutlich idealisiert dargestellt. Wie bereits in einem vorangegangenen Artikel beschrieben, dürfte der Austritt von Erdöl auch aus Klüften und Hohlräumen neben und um die Bohrung stattfinden.
Einen interessanten Ansatz kann man im Querdenker Forum von Rechtsanwalt Helmut Krause nachlesen, der BP dazu auffordert, die gesamte Internetgemeinde in die Lösung des Desasters einzubeziehen:
Wir, das Management von BP räumen ein, dass es unseren Technikern bisher, d.h. seit mehr als 60 Tagen, trotz höchster Anstrengung nicht gelungen ist, das unkontrollierte Austreten von Erdöl im Bereich des Macondo-Feldes im Golf von Mexiko zu stoppen.
Wir können nicht aussschließen, das es eine technische Lösung der Schadensbegrenzung gibt, auf die unsere Techniker bisher nicht gekommen sind. Deshalb haben wir uns zu folgendem unkonventienellem Angebot entschlossen:
Angesichts der Dramatik der Situation im Golf von Mexiko bieten wir demjenigen, der uns als erster ein wirtschaftlich realisierbares technisches Verfahren beschreibt, mit dem wir innerhalb von drei Wochen mindestens 97 % des im Bereich des Macondo-Feldes im Golf von Mexiko unkontrolliert austretenden Erdöls geordnet entsorgen bzw. verwerten können, eine Erfindervergütung in Höhe von ……..
………Zur Unterstützung der freien Erfinderteams haben wir unter folgender Adresse eine frei zugänglich Datenbank eingerichtet, aus der alle für eine Lösung des Problems notwendigen Daten (Wassertiefe, Beschaffenheit des Bodens, Salzkonzentration, Temperatur- und Strömungsverhältnisse über dem Bohrloch, Erfahrungen bei den bisherigen Schadensbegrenzungsversuchen, etc.) hervorgehen: www.domain.bp
Oftmals liegt die Machbarkeit zur Lösung eines Problems nicht an verfügbaren Technologien, sondern in der Herangehensweise an die Aufgabe.
Einen Überblick über die Vorgänge rund um die Katastrophe am Golf von Mexiko aus der Sicht von 
Soeben auf WordPress 3.0 umgestellt. Das Update verlief scheinbar ohne Probleme.Jetzt noch einige Tage beobachten und danach auch die weniger experimentalen Blogs umstellen.

